01. Februar 2016

Millionen-Förderung

Die Unternehmen Carpegen und Jüke haben im Wettbewerb Life-Sciences.NRW gewonnen. 

Erfolg für die Biotech-Szene in Münster: Carpegen ist Partner in einem der zehn Projekte, die im Rahmen des Leitmarktwettbewerbs Life-Sciences.NRW mit insgesamt 19,3 Millionen Euro gefördert werden.
Aus 51 Beiträgen wurde auch das Verbundprojekt "PathoSept" ausgewählt.

Ziel ist, ein diagnostisches Komplettsystem zu entwickeln, das resistente Erreger lebensbedrohlicher Infektionen sehr schnell und damit lebensrettend identifiziert. Beteiligt ist unter anderem auch das Altenberger Unternehmen Jüke Systemtechnik. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 3,5 Millionen Euro.

"Das PathoSept-Projekt zielt auf ein sehr großes gesundheitliches Problem", so Dr. Antje Rötger, Geschäftsführerin von Carpegen. Bisher nimmt die Diagnostik von resistenten Bakterien mehrere Tage in Anspruch, erst dann ist eine zielgerichtete Therapie möglich. Die im Mai beginnenden Forschungsarbeiten bündeln Expertenwissen von Biotechnologen, Systemtechnikern, Informatikern und Klinikern. Sie entwickeln ein System, mit dem in wenigen Stunden ein lebensbedrohlicher Infektionserreger identifiziert werden kann.

Wirtschaftsspiegel, Ausgabe 02/16, 1. Februar 2016